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Schröpfen



Beschreibung

Beim Schröpfen wird ein regional begrenztes Vakuum auf bestimmten Bereichen der Körperoberfläche erzeugt.

- Die Stoffwechselleistung der Zelle wird aktiviert, die Mikrozirkulation von Blut und Lymphe verbessert, ein lokaler reaktiver pathologischer Lymphstau drainiert und der Tonus der darunter liegenden Muskulatur reduziert.
- Das Vakuum saugt Haut und darunter liegende Strukturen an und führt so zur Dehnung des Bindegewebes und der Zellen, Reizung der Nervenendigungen und lokaler Durchblutungsanregung
- Über Reflexbahnen kann eine Wirkung auf erkrankte Organe erzielt werden
Immunstimulierende und schmerzlindernde Wirkung

Reflexzonen:
Zonen an der Körperoberfläche stehen nervlich über einen Haut-Reflexbogen mit inneren Organen in Verbindung (Cuti-viszeral).

Störungen in Organen oder Organsystemen können sich im entsprechenden Segment oder der Reflexzone als Gewebeveränderung, Schmerz, Überempfindlichkeit, Hautveränderung zeigen. Diese Zonen dienen sowohl der Diagnostik aber auch der Reflexzonen-Therapie. Wir bekommen also Hinweise auf eine Störung des inneren Organs, können aber durch Druckpunktmassage, Schröpfen, Baunscheidt, Blutegel, Moxa etc. von aussen her über die Reflexzonen innere Organe oder Organsysteme beeinflussen.

Wirkung

Verbesserte Mikrozirkulation der Blut- und Lymphkapillaren

Lokale Lymphdrainage

Hyperämie (lokal und in den entsprechenden Organen), führt zu Stoffwecheslsteigerung und verbesserte Sauerstoffversorgung

Immunstimulation

Schmerzlindernd

Entzündungshemmend



Indikationen

chronische Schwächezustände

Wirbelsäulenschmerzen

Rheumatische Beschwerden

Muskelschmerzen

Migräne

Atemwegserkrankungen

Verspannungen

Blasenentzündung

Gelenkserkrankungen

Ischialgien

Narben

Immunschwäche




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